Heise 03.07.2026
07:30 Uhr

heise+ | PV-Anlage ohne Einspeisung: Für wen das Konzept aufgeht


Mit dem EEG 2027 könnte die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen fallen. Nulleinspeisung wirkt als Ausweg – lohnt sich aber nur unter einer Bedingung.

heise+ | PV-Anlage ohne Einspeisung: Für wen das Konzept aufgeht

Wer sich ab 2027 eine neue Solaranlage aufs Dach baut, könnte für überschüssigen PV-Strom künftig draufzahlen. Denn nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung könnte die feste Einspeisevergütung für kleine Anlagen weitgehend entfallen. Und nicht nur das.

Wer dann Strom ins Netz speisen will, müsste ihn womöglich über einen Dienstleister vermarkten lassen. Verbunden ist das mit fixen Kosten und organisatorischem Aufwand. Für große Solarparks ist die sogenannte Direktvermarktung ihres Stroms längst Alltag. Für kleine Dachanlagen gibt es noch längst kein eingespieltes Massengeschäft.

Genau hier kommt die Nulleinspeisung ins Spiel. Wer vollständig darauf verzichtet, Strom ins Netz zu schicken, muss sich künftig weder mit unsicheren Erlösen noch mit Dienstleistern beschäftigen. Ob die Nulleinspeisung wirklich eine kluge Absicherung ist oder nur bedeutet, dass wertvoller Strom abgeregelt wird, hängt stark vom einzelnen Haushalt ab. Was Sie dazu wissen müssen, klärt dieser Artikel.